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fng Magazin 3/2022

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PERSONALIA FÜR SIE

PERSONALIA FÜR SIE NOTIERT Mestemacher stellt sich neu auf Die Mestemacher Gruppe hat ihre Unternehmensstruktur neugestaltet. Zu den Gremien in der Chefetage gehört künftig ein Beirat mit Kontroll-, Beratungs- und Genehmigungskompetenzen. Allerdings ist der Beirat nicht operativ leitend. Ihm gehören fünf Personen und ein Fachbeirat ohne Stimmrecht an. Der Vorsitz wird grundsätzlich von einer Person ausgeübt, die nicht Mitglied der beiden Familienstämme Albert Detmers und Prof. Dr. Ulrike Detmers sowie Fritz und Helma Detmers ist. Ins Amt der Vorsitzenden wurde die Spitzenmanagerin Milagros Caiña-Andree gewählt. Sie war langjähriges Vorstandsmitglied bei BMW und dort unter anderem verantwortlich für Personal- und Sozialwesen. Externes Beiratsmitglied ist ebenfalls der frühere Geschäftsführer von Parker Hannifin Deutschland, Hans Wolfs, der mit Fritz Detmers, Albert Detmers und Prof. Dr. Ulrike Detmers dem Gremium angehört, ferner der langjährige Steuerberater von Mestemacher, Wolfgang Borkenhagen, mit fachlicher Zuständigkeit, jedoch ohne Stimmrecht. Die Mitinhaberin der Backwarengruppe, Prof. Dr. Ulrike Detmers, behält durch Sonderrechte weiterhin alle operativen Ämter und Funktionen als Geschäftsführerin der Mestemacher Management GmbH. Die Firmengruppe besteht aus der Großbäckerei Mestemacher, Aerzener Brot und Kuchen sowie Modersohn`s Mühlen und Backbetrieb. Zentraler Sitz des Unternehmens ist Gütersloh in Nordrhein- Westfalen. Andreas Nickenig sucht neue Herausforderungen Andreas Nickenig (54) hat die Genuport Trade GmbH nach einem Jahr als Geschäftsführer aus persönlichen Gründen verlassen. Die Verantwortungsbereiche von Andreas Nickenig übernimmt Dr. Uwe Lebens als alleiniger Geschäftsführer und Inhaber des Norderstedter Import- und Distributionsunternehmens. Veränderungen in der Geschäftsleitung bei tegut… Seit 1. Juli 2022 gibt es beim Lebensmitteleinzelhändler tegut… Veränderungen in der Geschäftsleitung: Ulrike Manz (42) wird neue Geschäftsleiterin Vertrieb Supermärkte und folgt damit auf Bernd Lohmann (45). Er hatte die Beendigung seiner Tätigkeit zum 30.06.2022 angekündigt. Der 45-jährige Vertriebschef verlässt das Unternehmen nach über vier Jahren, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Kühlschrank auf, Podcast an! Nachhaltigkeits-Check mit Antje von Dewitz in der ersten Folge von Edeka Südwests „Im Kühlschrank bei…“ Ein Blick in den Kühlschrank verrät so einiges über den Besitzer bzw. die Besitzerin: Ernährt sich die Person eventuell vegetarisch oder vegan? Wird Wert auf Bio-Produkte gelegt? Wie sieht es mit regionalen Produkten aus? All das sind Fragen für „Im Kühlschrank bei…“, dem neuen Podcast von Edeka Südwest. Hier wird jeden Monat mit einer anderen Persönlichkeit über Themen wie Nachhaltigkeit, Ernährung und Regionalität geplaudert. Das Audio-Format geht ab sofort immer an jedem ersten Mittwoch des Monats auf Streaming-Diensten wie Spotify, Apple Podcasts sowie allen weiteren Podcast-Apps an den Start. Die erste Folge erschien am 6. Juli. Mit einem Augenzwinkern und viel Humor wird über die verschiedenen Kauf- und Essgewohnheiten von Gästen wie beispielsweise Komiker Cossu, Biathlet Benedikt Doll oder Wein-Influencerin Louisa Maria Schmidt gesprochen und gelacht. Gesprächspartnerin und Moderatorin des rund 30-minütigen Talks ist die 26-jährige Lola Weippert. Ihre Mission: Herauszufinden, wie „grün“ ihr Gegenüber wirklich ist. Wo und wie lebt die Person bereits nachhaltig, wo knickt sie ein? Und was kann sie noch besser machen? Es geht also um den frischen Blick auf Lebensmittel, das Einkaufsverhalten und die Haltung zu den Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Ernährung. Gemeinsam sollen die großen und kleinen Fragen für eine nachhaltigere Lebensweise beantwortet werden und den Hörerinnen und Hörern in unterhaltsamer und nachhaltiger Kost nähergebracht werden. Podcasts sorgen für eine kurzweilige Unterhaltung und transportieren dabei oft nützliches Wissen. In den vergangenen Jahren hat das Hörformat an Beliebtheit gewonnen und gerade im Zuge der Corona-Pandemie und des Lockdowns noch einmal an Reichweite zugelegt. „Als einer der großen Lebensmittelhändler in unserer Region stehen wir nicht nur für Lebensmittelkompetenz und Beratung, sondern tragen auch Verantwortung für nachhaltiges Handeln“, so Christhard Deutscher, Pressesprecher der Edeka Südwest. „Mit unserem neuen Podcast wollen wir daher auf unterhaltsame Weise unsere bisherigen Informations- und Dialogangebote für unsere Kundinnen und Kunden ergänzen und nebenbei auch ein paar Tipps für eine nachhaltigere Lebensweise im Alltag geben“, so Deutscher. Weitere Infos und alle Folgen finden Sie auf www.zukunftleben.de/edekasuedwest-podcast Hochwald nimmt Molkerei der Zukunft in Betrieb Neuer Standort Mechernich stärkt Position im Markt – Hochwald investiert 200 Millionen Euro in modernste Molkerei Europas Genau drei Jahre nach dem offiziellen Spatenstich hat Hochwald das neue Werk in Mechernich in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, Landwirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen, und Staatssekretär Andy Becht, Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz, haben zahlreiche Gäste die symbolische Schlüsselübergabe des Werkes gefeiert. Hochwald investiert 200 Millionen Euro in den neuen Standort, an dem rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 800 Millionen Kilogramm Milch im Jahr zu hochwertigen Milchprodukten wie H-Milch, H-Sahne, H-Milchmischprodukten und Kondensmilch verarbeiten. Bereits im Januar startete die kommerzielle Produktion am neuen Standort und Hochwald verlagerte schrittweise die Produktion aus dem Werk Erftstadt nach Mechernich. Das Werk setzt neue Standards in Sachen Automatisierung und Digitalisierung. Alle Prozesse sind optimal aufeinander abgestimmt und weitgehend automatisiert und digitalisiert. Damit ist das neue Hochwald- Werk die modernste Molkerei in Europa. „Unter dem Leitmotiv ‚Mit Mut nach vorne‘ haben wir vor fünf Jahren unsere strategische Ausrichtung an die heutigen und zukünftigen Anforderungen des Marktes ausgerichtet“, erklärt Detlef Latka, CEO von Hochwald. „Ein Kernelement war der Aufbau eines hocheffizienten und zukunftsweisenden Werkes, wie wir es heute einweihen. Ich bin stolz auf das gesamte Team, dass diese Leistung in den letzten Jahren ermöglicht hat. Mit Mechernich beginnt für Hochwald eine neue Entwicklungsphase.“ Rund 800 Millionen Kilogramm Milch wird Hochwald am neuen Standort im Jahr in insgesamt 17 Anlagen verarbeiten. Diese Kapazität kann in den nächsten Jahren durch zusätzliche Abfüllanlagen erweitert werden, sodass ein weiteres Wachstum bereits berücksichtigt ist und Hochwald weitere Optionen offenlässt. Mit Mut nach vorne „Das Werk Mechernich ist in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeprojekt“, betont Peter Manderfeld, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Hochwald Milch eG. „Es zeigt die Entschlossenheit und Handlungsfähigkeit einer Genossenschaft. Für uns Milcherzeuger sichert es die Milchverarbeitung in der Region und trägt zu einem guten Milchpreis bei.“ Auf dem 21,5 Hektar großen Grundstück sind 60.000 Quadratmeter Geschossfläche entstanden; mit den 17 Abfüllanlagen können bis zu 1,4 Mrd. Packungen pro Jahr produziert werden. Zahlen, die die Dimension des Projektes 64 MAGAZIN 3 2022

IMPRESSUM veranschaulichen. Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium NRW findet: „Nordrhein-Westfalen ist ein starker Standort der Ernährungswirtschaft. Wir freuen uns, dass die neue Molkerei dazu beiträgt, ihn zu erhalten. Hier kann Milch sehr nachhaltig und effizient verarbeitet werden.“ Auch Andy Becht, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz hebt die Bedeutung der Investition für die Milchwirtschaft als Rückgrat der Landwirtschaft in den Mittelgebirgsregionen hervor: „Die Milchwirtschaft insgesamt spielt in der Eifel eine elementare Rolle. Durch den Erhalt und die Pflege wunderschöner Kulturlandschaften schafft sie zugleich die Voraussetzungen für weitere Sektoren, wie z.B. den ländlichen Tourismus. Mein Ministerium arbeitet fortwährend an der Fort- und Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen, leistungsfähigen regionalen Milcherzeugung. Die Regierungsvertreter aus den beiden Bundesländern beglückwünschten gemeinsam mit dem Mechernicher Bürgermeister Peter Schick das Team um Peter Manderfeld und Detlef Latka für die Entscheidung zum Neubau und die gelungene Projektumsetzung. Feldversuch: Robotertechnik für den Hilcona Bohnenanbau Effektives Unkrautjäten und weniger Pestizide ausbringen. Die Hilcona Agrar AG prüft derzeit in Zusammenarbeit mit der Swiss Future Farm den Einsatz des Agrarroboters "Robotti" im Bohnenanbau. Um möglichst praxisrelevante Erkenntnisse zu erzielen, wird das neue Geräte direkt in der Produktion und auf unterschiedlichen Bodentypen eingesetzt. Im Zentrum steht die Frage, welche Möglichkeiten und auch Grenzen die Anwendung von Robotertechnologie derzeit hat und wie eine evtl. Weiterentwicklung aussehen könnte. Hacken und Jäten zählen zu den arbeitsintensivsten Schritten in der Gemüseproduktion für die Hilcona. Kein Wunder, laufen viele Bestrebungen, diesen Bereich zu mechanisieren und automatisieren. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Unkrautbekämpfung in der Reihe dar. Auf zwei Betrieben im Raum Frauenfeld, die für die Hilcona Agrar AG Bohnen anbauen, kam der "Robotti" erstmals bei der Saat zum Einsatz. Ein flexibel einsetzbarer und präziser Feldroboter Der "Robotti" ist GPS gesteuert und fährt autonom über das Feld. Er ist eine Art Traktor, dem verschiedene Arbeitsgeräte angehängt werden können. In seinem ersten Einsatz für die beiden Hilcona Agrar AG-Landwirte hatte er mit einer Sämaschine die Körner präzis in den Boden gebracht. Andreas Messerli von der Hilcona Agrar: "Da der Roboter einem fixen Fahrspurplan mit 2,5cm Genauigkeit folgt, können auch spätere Arbeiten in der gleichen Spur sehr präzise ausgeführt werden. Oder mit anderen Worten gesagt: Effektives Unkrautjäten und weniger Pestizide ausbringen. Bereits in gut 60 Tagen werden diese Bohnenfelder geerntet werden können. Wir sind gespannt, was bis dann noch alles bei diesem für uns kostenlosen Feldversuch passieren wird". Im weiteren Praxiseinsatz wird sich zeigen, wie intensiv die Betreuung sein wird und wie flexibel die Geräte auch auf Wetterbedingungen reagieren werden. Effektives Unkrautjäten und weniger Pestizide Zu einem späteren Zeitpunkt kann das Bohnenfeld durch den Roboter, z.B. auch mit angehängtem Gerät gehackt werden. Roman Gambirasio von der Swiss Future Farm: „Mit Hilfe des "Robotti" ist es möglich, dass ich als Landwirt gleichzeitig noch einen zweiten Arbeitsschritt auf dem Feld erledigen kann. Wie zum Beispiel den Boden für die Saat vorbereiten oder die Bewässerung einrichten.“ Siegel „Innovativ durch Forschung“ für Kuchenmeister Kuchenmeister wurde in 2022 bereits zum fünften Mal das Siegel „Innovativ durch Forschung“ des deutschen Stifterverbands verliehen. Der deutsche Stifterverband würdigt mit diesem Siegel Unternehmen, die durch ihre Forschungstätigkeiten besondere Verantwortung für Staat und Gesellschaft übernehmen. Kuchenmeister hat bereits seit mehreren Jahrzehnten eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung und hat sich dabei besonders die Weiterentwicklung von effizienten Ofenlösungen und Produktionsprozessen auf die Fahnen geschrieben. Für seine Entwicklungen wurde Kuchenmeister bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet – zuletzt mit dem International Food Tec Award in Gold für die Entwicklung des „Multivariablen Backverfahrens“. Auch bereits im Jahr 2015 hat Kuchenmeister schon den International FoodTec Award in Silber verliehen bekommen. Ausgezeichnet wurde hier die Weiterentwicklung im Bereich der Desodorierung und Wärmerückgewinnung von Backschwaden. Aktuelle Forschungen und Weiterentwicklungen bei Kuchenmeister beschäftigen sich zum Beispiel mit intelligenten Steuerungssystemen für PV-Anlagen und mit dem optimalen Wasserdampfeinsatz innerhalb der Öfen. FNG MAGAZIN ISSN 0949-3581 FOOD, NONFOOD, GETRÄNKE + TOBACCO Herausgeber: Dr. Harnisch Verlagsgesellschaft mbH Eschenstr. 25, 90441 Nürnberg Telefon: 09 11 20 18-0, Fax: 09 11 20 18-100 fng@harnisch.com I www.fng-magazin.de Geschäftsführer: Dr. Claus-Jörg Harnisch Benno Keller Chefredaktion: Philipp Hirt-Reger Redaktion: Christine Dölle (foodi) Christiane Ebner Britta Göpfert Johanna Hofbaur Sabine Straka Büro Hamburg: Bert Pflüger bert.pflueger@t-online.de Büro Leverkusen: Marie Schäfers m.schaefers@rheinruhrmedia.de Büro Offenburg: Gudrun Schillack textundpresse@t-online.de Büro Paris: Heike Hildebrandt heike.hildebrandt@hspm-com.eu Head of Production: Britta Göpfert Technische Leitung: Armin König Herstellung: Schleunungdruck GmbH Eltertstr. 27 97828 Marktheidenfeld Mediabetreuung: Anzeigenabteilung: Telefon: 09 11 2018-245 fngmobile@gmx.de Thomas Mlynarik Telefon: 09 11 2018-165 Fax: 09 11 2018-100 mlynarik@harnisch.com Gabriele Fahlbusch Telefon: 09 11 2018-275 Fax: 09 11 2018-100 fahlbusch@harnisch.com Edouard C. 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