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dihw MAGAZIN 4/2021

Die seit 2009 bestehende deutschsprachige Fachpublikation dihw MAGAZIN – DIAMANT HOCHLEISTUNGSWERKZEUGE – unabhängige Fachzeitschrift für PKD, PVD, CVD, CBN, Hartmetall – berichtet in einem vierteljährlichen Turnus über Werkzeuge zur Bearbeitung von Metallen, Metalllegierungen, Verbundwerkstoffen, Naturstein, Beton, Holz und Holzprodukten, Glas sowie sonstigen Produkten bis hin zum Wasserstrahlschneiden mit Diamantdüsen von Tiefkühlprodukten.

Werkzeuge Cool auf die

Werkzeuge Cool auf die Spitze getrieben KSS gezielt an die Schneide bringen Zerspanung ohne Kühlschmierstoffe? In vielen Fällen kaum vorstellbar, da sie effizient kühlen, schmieren und Späne abtransportieren. Wie es noch besser geht, zeigt CERATIZIT mit seinem DirectCooling-System: Zwei Düsen im Halter zielen den KSS direkt an die Schneide – für coole Zerspanergebnisse. Die Überflutungskühlschmierung ist in den meisten Anwendungen nach wie vor ungeschlagen. Doch nicht erst vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit sind gezieltere Methoden gern gesehene Alternativen für Zerspanungsbetriebe. Wo sonst ein Schlauch das Kühlmittel großzügig auf den Zerspanbereich richtet, geht das DirectCooling (DC)-System von CERATIZIT einen anderen Weg. Gut gezielt ist halb gekühlt Werkzeughalter mit Direct Cooling (DC) sind mit zwei inneren Kanälen ausgestattet, die das Kühlmittel genau an die MonoClamp-GX-DC-Werkzeughalter erweitert. Sie spielen gerade bei tiefen Einstichen ihre Stärken aus, indem sie die Späne durch ein hohes Durchflussvolumen zuverlässig aus dem Einstich herausspülen. Stelle mit dem größten Effekt leiten: direkt an die Schneidkante. „Ein Kanal zielt von oben auf die Spanfläche, ein zweiter richtet sich von unten auf die Freifläche. Statt also, übertragen gesprochen, einen Eimer über der Zerspanzone zu entleeren, nehmen wir die Schneiden punktgenau ins Visier“, so Paul Höckberg, Produktmanager Stechwerkzeuge bei CERATIZIT. Warum das so wichtig ist? Eine gezielte Kühlung erhöht gleichzeitig sowohl die Standzeiten als auch die allgemeine Prozesssicherheit. DC macht den Stich Besonders beim Ein- oder Abstechen hakt es mit herkömmlichen Verfahren oftmals, da die Schnittzone komplett abgeschirmt ist – oben vom Span, unten von der Schneidplatte und seitlich vom Werkstück. Für solche Fälle hat CERATI- ZIT sein DirectCooling-System um die neuen MonoClamp-GX-DC-Werkzeughalter erweitert. Sie spielen gerade bei tiefen Einstichen ihre Stärken aus, indem sie die Späne durch ein hohes Durchflussvolumen zuverlässig aus dem Einstich herausspülen. „Somit gefährdet kein eingeklemmter Span die Werkzeugschneiden. Im Gegenteil sorgt Direct- Cooling insgesamt für geringeren Verschleiß!“, weiß Paul Höckberg. Dazu trägt ebenfalls bei, dass der Plattensitz überarbeitet wurde, um die Stechplatte noch stabiler einzuspannen. Auch beim Handling hat sich einiges getan: Um den Plattenwechsel so einfach wie möglich zu gestalten, kann die Schraube zur Plattenklemmung sowohl von oben als auch von unten bedient werden – je nachdem, was besser zugänglich ist. DirectCooling ist universell einsetzbar. „Einzige Voraussetzung: Die Kühlmittelübergabe muss über den Revolver des Dreh- oder Dreh-Fräszentrums erfolgen. Doch das Feature bieten nahezu alle aktuellen Maschinen“, so Stefan Karl, Produktmanager Cutting Tools bei CERATIZIT. Der neue VDI-Halter mit DirectCooling von CERATIZIT bietet echte 4-in-1-Features! DC-VDI-Halter mit 4-in-1-Funktion In Sachen Vielseitigkeit spielt der neue VDI-Halter mit DirectCooling ungeniert seine Stärken aus: Wo sonst für den Normal- und Überkopfeinsatz zwei Varianten nötig sind, braucht der Nutzer dank einer Doppeltverzahnung bei CERATIZIT nur einen einzigen Halter. „Doch damit nicht genug“, hakt Christoph Retter, Produktmanager Spannwerkzeuge bei CERATIZIT, ein. „Denn wir haben zusätzlich die Option, die Klemmleisten oben oder unten anzubringen, sodass es für die Anwendung links und rechts keinen Extrahalter braucht. Somit bietet unser neuer VDI-Halter mit DirectCooling echte 4-in-1-Features!“ Obendrein sind sämtliche DirectCooling-Halter auch in der Länge ideal aufeinander abgestimmt. Das eliminiert Störkonturen und schafft ein kompaktes Gesamtpaket für optimale Stabilität und uneingeschränkte Flexibilität. Weitere Infos: www.ceratizit.com 26 dihw 13 · 4 2021

Werkzeuge Modulares Reiben für große Bohrungsdurchmesser Mit dem neuen Reibsystem DR-Large zeigt die Paul Horn GmbH ihr Know-how in der Bohrungsbearbeitung. Das Werkzeug bietet ein einfaches Handling und eine hohe Präzision dank der bewährten Technologie der DR-Werkzeugfamilie. Die hohe Schneidenzahl ermöglicht hohe Schnittwerte und eine daraus resultierende Kosteneinsparung in der Bearbeitungszeit. Hohe Flexibilität erreicht der Anwender durch den modularen Aufbau und die Vollhartmetall-Schneidplatten des Werkzeugsystems im Einsatz. Die Werkzeugeinstellung entfällt beim Tauschen des Schneidrads. Das vielseitig einsetzbare und leistungsstarke Wechselreibsystem deckt den Bohrungsdurchmesserbereich von 140 mm bis 200,2 mm ab. Horn bietet im Service eine einfache und schnelle Aufbereitung der verschlissenen Schneidringe. Wunsch der Anwender, auch größere Durchmesser reiben zu können. Die bisher auf dem Markt verfügbaren Reibwerkzeuge dieser Größenordnung sind entweder gelötete Sonderwerkzeuge oder durchmesserspezifische Reibwerkzeuge mit geklemmten Schneiden. Alle haben gemeinsam, dass der Ersatz von verschlissenen Schneiden relativ aufwen- Weitere Infos: www.phorn.de dig ist. Einerseits ist die Logistik gefordert, die empfindlichen und oft schweren Sonderwerkzeuge zwischen Einsatz und Neubestückung zu koordinieren. Andererseits bereitet besonders die Justierung von neu bestückten Werkzeugen vielen Anwendern Mühe. Horn bietet hier mit dem bereits justierten Reibwerkzeug die passende Lösung an. Durch den modularen Aufbau sind die Reibwerkzeuge theoretisch unbegrenzt mit Beta-Modul-Standardkomponenten verlängerbar. Die Beta-Modul-Schnittstelle ist kompatibel mit ABS. Horn bietet sechs Schneidradtypen zur Abdeckung des gesamten Durchmesserbereichs in 10-mm-Schritten. Auf die Reibschäfte passen jeweils zwei Schneidradgrößen. Alle Varianten sind mit innerer Kühlmittelzufuhr direkt auf jede Schneidkante ausgestattet. Die komplett neu entwickelte Schnittstelle der Schneideinsätze bietet eine hohe Wechselgenauigkeit im Bereich von wenigen µm. Reiben ist ein sehr wirtschaftlicher Zerspanungsprozess. Im Vergleich zum Ausdrehen bei Bohrungen mit engen Toleranzen ist Reiben um ein Vielfaches schneller und kann die Stückkosten deutlich senken. Auslöser für die Produktentwicklung von DR-Large war der

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